Ständchen bei Heinz Schlatterer

Flügelhorn, Trompete, Tenorhorn – kein Problem für Heinz Schlatterer, der den Musikverein mit anderen Musikkameraden im Jahr 1948 nach dem Krieg wieder ins Leben gerufen hatte. Am Instrument und auch am Dirigentenpult hat Heinz Schlatterer sein musikalisches Talent bewiesen. Doch am allerliebsten war und ist unserem Heinz sein Flügelhorn! Seit einigen Jahren spielt er nicht mehr aktiv im Verein, doch das Üben kann er trotzdem nicht lassen. Bis hin zu seinem 85. Geburtstag letzten Donnerstag bläst er regelmäßig zu Hause in sein Flügelhorn – und darüber hinaus.

Um 18 Uhr waren die Stadkapelle unter der Leitung von Vizedirigentin Karin Schreier zum Fest eingeladen. Natürlich wurden Stücke von Ernst Mosch aufgelegt, die das Ehrenmitglied des Musikvereins so sehr liebt. Vorsitzender Dr. Bernhard Pauli betonte bei seiner Geburtstagsrede, wie beliebt, unübertroffen und wie ein Fels in der Brandung Heinz an der ersten Flügelhornstimme war. Viele Musiker der Stadtkapelle durften bereits mit Heinz zusammen in den Reihen sitzen und musizieren – eben weil er so lange akiv war.

Als zusätzliches Präsen überreichte Karin Schreier die Original-Flügelhorn-Noten von Heinz‘ Lieblingsmarsch: dem Florentiner. „Den würde ich mir jetzt auch noch zutrauen!“ , verrät Heinz.

Für seine Frau wünschte er sich von der Kapelle die Polka „Pfeffer und Salz“ von Ernst Mosch. Schnell war für den passionierten Musiker ein Flügelhorn und Noten organisiert, sodass er sogar mitspielen konnte. Für alle Musikerinnen und Musiker war es eine große Ehre, gemeinsam mit Heinz eins seiner geliebten Lieder zu spielen. Der Applaus war tosend!

Beim gemütlichen Abendessen klang der gelungene Abend aus.

Vielen vielen lieben Dank Heinz, dass wir bei deinem Geburtstag dabei sein konnten! Auch wenn dich so manches „Wehwehchen“ plagt, wünschen wir dir weiterhin alles Gute und viel Gesundheit.