Jahreskonzert 2015

90 Jahre Musikverein Stadtkapelle Besigheim e.V. „ist wahrlich ein Grund zum Feiern“, sagte der erste Vorsitzende Wolfgang Schurig bei seiner Begrüßung. Drei Orchester, drei Dirigenten und nahezu 90 Musikerinnen und Musiker zeigten dabei gemeinsam unter dem Motto „Radio – Livemusik des MSB“ als Direktübertragung aus der Stadthalle Alte Kelter mit Katrin Held als flotte Moderatorin dem Publikum, was dieser jung gebliebene Verein alles drauf hat. Beim ersten, gemeinsamen Auftritt boten alle drei Orchester gemeinsam, rings um die Bühne und auf der Bühne verteilt, eine „Body Percussion“. Keine Instrumente, sondern der ganze Körper wurde zum Schlagwerk. Hände, Finger, Füße waren im Einsatz, stampften, klatschten und schnipsten.
Danach ging es gleich jugendlich weiter. Hans Bachstetter, seit Februar Dirigent der Jugendgruppe, bot mit seinen Musikerinnen und Musikern drei hervorragende Stücke und natürlich eine Zugabe. Kein Wunder, denn die Jüngsten hatten hochkonzentriert beste Musik geboten.
Im Folgenden war es Karin Schreier als Dirigentin, welche die Jugendkapelle durch ein anspruchsvolles, aber auch heiteres Programm führte. Mit dem Medley aus „Music from Frozen“ – „Eiskönigin“ eröffnete diese Kapelle ihren Auftritt. Mit „Con te Partirò“ – „Time to say good Bye“ gab die Kapelle den Solisten weiten Raum, um ihr Können zu zeigen. Hier boten der 12-jährige Colin Latterell und Fritz Richter als Solisten an der Trompete Unübertreffliches. Colin Latterell spielt ert seit zweieinhalb Jahren die Trompete – ein großes Talent. Das Publikumn war begeistert.
Mit der „Overture Jubiloso“, „Herr der Ringe“, dem „Kaiserwalzer“ und schlussendlich dem „Florentinermarsch“ stellte sich die Stadtkapelle mit Sascha Eisenhut am Dirigentenpult, dem Publikum vor.
Zum Schluss standen dann Jugendkapelle und Stadtkapelle gemeinsam auf der Bühne. Einmal sentimental und innig mit dem Lied der Schildkröte „Nessaja“ aus Tabaluga und einmal energiegeladen und fröhlich mit „Walking on the Sunshine“ aus der gleichnamigen
Filmkomödie. Strohhutschwingende junge Damen, welche diese auch ausgelassen ins Publikum warfen, wurden begsietert aufgenommen. Applaus, Applaus, Applaus – eine Zugabe war mehr als Pflicht